Das Lama-Projekt der Heinrich-Wieland-Schule

Das HWS-Lama-Projekt ist an der Heinrich-Wieland-Schule mittlerweile eine bekannte Institution. Aus dem Bestreben wertvolle Rohstoffe in Form von Mehrwegflaschen und -dosen wiederzuverwerten, entwickelte sich die Idee in der Schule Mehrwegflaschen zu sammeln. Der Pfanderlös kommt einem Entwicklungshilfeprojekt einer international tätigen Organisation zu gute.
Im Rahmen dieses Projektes werden Familien in ländlich geprägten Regionen Boliviens unterstützt. Viele dort lebende Menschen sind von extremer Armut betroffen und haben nur wenig Möglichkeiten in ihrer Heimat eine Arbeit zu finden. Um ihnen eine Perspektive zu eröffnen, ihren Lebensunterhalt für sich und ihre Familie zu sichern, werden besonders junge Menschen auf dem Gebiet der nachhaltigen Landwirtschaft geschult. Das Lama ist in Bolivien ein sehr wichtiges Nutztier, durch dessen Zucht diese jungen Bauern ihre Lebensgrundlage selbst sichern können.
Für den Spendenbetrag von 145 Euro kann für einen Workshop jeweils ein Lama angeschafft werden. Bei diesem Projekt lernen die jungen Frauen und Männer sowohl wie sie die Tiere aufziehen, pflegen und medizinisch versorgen können als auch die Wolle zu verarbeiten und diese gewinnbringend zu vermarkten.
Mittlerweile konnte durch die große Sammeltätigkeit von Schülern und Lehrern schon das fünfte Lama gespendet werden. Die Schüler sammeln das Leergut mit großem Eifer und Engagement und sind sehr interessiert am jeweiligen Stand der nächsten Lamaspende.
Für die Zukunft ist angedacht einen von Schülerinnen und Schülern der SMV selbst entworfenen Sammelbehälter in der Aula aufzustellen.