Piktogrammfamilie für Zoo

Die Klasse 12.3. des Profilfaches Gestaltungs-und Medientechnik / Technisches Gymnasium entwickelte im Fachunterricht mit Schwerpunkt Mediendesign eine Piktogrammfamilie für einen Zoo.
Eine Piktogrammfamilie ist ein Zeichen, das im öffentlichen Raum auftaucht und meistens in einer Gruppe existiert. Es wird oft als Leitsystem eingesetzt.
Die Schüler bekamen die Aufgabe die Begriffe Raubtiere, Vögel und Fische mit jeweils einem Piktogramm darzustellen. Gefordert waren gemeinsame gestalterische Merkmale, die die drei Piktogramme als Zugehörige einer! Piktogrammfamilie erkennen lassen.
Nachdem die Schüler die Zielgruppe beschrieben haben, wurden die gestalterischen Anforderungen an ihre Piktogramme festgelegt. Jeder Schüler erstellte für seine Piktogrammfamilie erst einmal drei unterschiedliche Ideenskizzen. Davon wurde die geeignetste Idee auf Millimeterpapier „reingezeichnet“.
Danach wurden die Reinzeichnungen eingescannt und im Programm Adobe Illustrator vektorisiert.
Ihr könnt hier eine Auswahl an Ergebnissen sehen und selber entscheiden welche euch am gelungensten erscheint.
Nicole Daudert/Fachlehrer Gestaltungs-und Medientechnik

Siegerehrung der Fotochallenge "Umwelt" an der HWS

Die beiden Gewinner der an der HWS durchgeführten Fotochallenge zum Thema "Umwelt" bekamen  
ihren Preis vom stellvertretenden Schulleiter, Herrn Schühle, überreicht. Der erste Preis, ein Verzehrgutschein über 25 Euro  
beim "Pausenbecker" , ging an Dennis Akbaba aus der TG13/2. Der zweite Preis, ein Verzehrgutschein über 10 Euro,
ging an Dennis Krüger aus der TG12/1. Und es gab noch eine weiter Überraschung für die beiden Gewinner:  
Die beiden Siegerfotos zieren von nun ab unser Sekretariat in voller Größe und könne dort bewundert werden.  
Die Schulleitung und das Infotag-Team bedanken sich bei allen Teilnehmern und freuen sich schon auf die nächste Fotochallenge,
die für das nächste Jahr geplant ist.

Fußballturnier an der HWS

8. Juli 2019,

Tag eins: Mittelstufenturnier

Am ersten Tag des diesjährigen Fußball-Turniers der Heinrich-Wieland-Schule Pforzheim (HWS) gingen die Teams der Klassen 6TG8, 6TG9, 6TG10 und die Lehrermannschaft an den Start. Das von der SMV perfekt geplante und durchgeführte Turnier bestach mit technisch sehenswerten Spielzügen und spektakulären Toren. In spannenden Spielen setzte sich letzten Endes die Klasse 6TG10 etwas glücklich im Finale gegen die 6TG8 durch. Die Lehrermannschaft schied denkbar knapp im Elfmeterschießen gegen den späteren Turniersieger aus.



9. Juli 2019,
Tag zwei: Oberstufenturnier

Insgesamt 14 Mannschaften aus allen Abteilungen der HWS hatten sich für das Oberstufenturnier gemeldet. Unter dem Applaus zahlreicher Zuschauer und Fans wurde auf dem Feld um jeden Zentimeter Hallenboden gekämpft. In einem hochwertigen und mit großem Einsatz geführten Turnier konnte am Ende die M3WB siegreich hervorgehen. Auf Augenhöhe begegneten sie der BKFH-T, die im Viertelfinale die Lehrermannschaft erst besiegen konnte, nachdem sie den „Schlächter“ Volckmann eliminiert hatte. Hervorzuheben ist der diesjährige Torschützenkönig Kristian Knezevic mit 13 Treffern.



Ein besonderer Dank geht an die Organisatoren Tim Schach und Cedric Schäffner sowie die zahlreichen Helfer der TG11 und TG12, welche die Zuschauer und Mannschaften mit Getränken, Hot-Dogs und Wurstwasser versorgten.

Wir freuen uns bereits jetzt auf das Turnier 2020!

 

Roboterarm angeschafft

Mächtig Spaß macht den Schülern der 8. Klasse des Technischen Gymnasiums die Bedienung eines von der Heinrich-Wieland-Schule neu angeschafften Roboterarms. „Dieser kann Objekte greifen oder ansaugen und in eine Fertigungslinie integriert werden“, beschreibt Alexander Kramer den Nutzen des Roboterarms. „Der Roboter kann auf einer Schiene fahren und schon von Achtklässlern programmiert werden“, ergänzt der engagierte Fachlehrer. So können die Schüler Konzepte aus dem Bereich „Industrie 4.0“ nachvollziehen. Dies ist die Bezeichnung für ein Zukunftsprojekt zur umfassenden Digitalisierung der industriellen Produktion, um sie für die Zukunft besser zu rüsten. Die Heinrich-Wieland-Schule ist momentan dabei, ein solches „Industrie 4.0-Labor“ aufzubauen.

Näheres zu diesem Projekt, aber auch zu anderen wichtigen Thematiken der Schule wie zum Beispiel  Abschlüsse von Bildungsgängen und deren Eingangsvoraussetzungen, beantworten Schüler und Lehrer sehr gerne am Tag der offenen Tür am Freitag, 22. November von 11.30 Uhr bis 18 Uhr.



MINT-freundliche Schule

Die Schule Heinrich-Wieland-Schule Pforzheim darf sich für die nächsten drei Jahre erneut »MINT-freundliche Schule« nennen. Am Freitag, den 11.Oktober 2019 fand die Ehrung der MINT-freundlichen Schulen Baden-Württemberg im Verbandsgebäude der Arbeitgeber Baden-Württemberg in Stuttgart statt.
Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Baden-Württemberg steht unter der Schirmherrschaft von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und der Kultusministerkonferenz (KMK).
Stuttgart/Berlin, 11. Oktober 2019. 121 Schulen aus Baden-Württemberg wurden heute als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Davon erhielten 46 Schulen das erste Mal die Auszeichnung und weitere 75 Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet „MINT-freundliche Schule“ geehrt.
Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Weitere Informationen

SIA-Kurs an der HWS

Auch im Schuljahr 2019/2020 wird an der HWS für die Schülerinnen und Schüler ein SIA-Kurs, eine Sonderform des Seminarkurses, angeboten. SIA steht für Schüler-Ingenieur-Akademie. Dabei geht es um eine Kooperation zwischen dem Technischen Gymnasium der HWS, einem Betrieb aus der Region und einer Hochschule.
Die Betriebe definieren die Projekte. Diese Projekte sind anspruchsvoll und werden in der Regel in die Praxis umgesetzt. Die bearbeiteten Projekte werden also nicht nach Abschluss in irgendeiner Schublade landen.

Die Schüler lernen dabei, wie ingenieurmäßiges Arbeiten in einem Betrieb aussehen kann. Sie lernen beispielsweise auch, dass sich Projektziele mit zunehmendem Kenntnisstand verändern können und dass sich das Arbeiten an dem neuen Ziel ausrichtet, auch wenn es Mehrarbeit bedeutet. Unsere Schülerklientel kann die Projekte deswegen meistern, weil die Betreuung und Unterstützung durch die Mitarbeiter der Betriebe gewährleistet ist. Dadurch erhalten unsere Schüler auch ein besonderes Erfolgserlebnis, was ihrer Persönlichkeitsentwicklung positiven Vorschub leistet. So sollen die Jugendlichen für den Ingenieursberuf begeistert werden. Die Betriebe sehen die Kooperation mit dem Technischen Gymnasium der HWS durch das Bekanntwerden innerhalb der geeigneten Klientel auch als Werbemaßnahme. Wir sind sehr froh, dass wir in diesem laufenden Schuljahr 2019/2020 zum wiederholten Male mit der Firma Kleiner GmbH Stanztechnik aus Pforzheim kooperieren dürfen.

Für die Hochschulen, die ebenfalls in Zeiten zurückgehender Schülerzahlen, was ein Rückgang der Studierendenzahlen mit sich bringt, in Konkurrenz zueinander stehen, bedeutet die Kooperation ebenfalls eine Werbemaßnahme. Die Hochschulen bieten beispielsweise Probevorlesungen, Besichtigungen von Laborräumen oder Bewerbungstraining an.

Nachdem das Projekt am Ende des Schuljahres abgeschlossen ist, müssen drei Komponenten entstanden sein, die einzeln benotet werden:

Ein Arbeitsordner, in welchem sämtliche Protokolle, ggf. Skizzen, der E-Mail-Verkehr und andere Unterlagen geordnet abgelegt sind. Weitehin eine schriftliche Ausarbeitung, die sog. Dokumentation. Zusätzlich eine Präsentation, die das Ergebnis und den Projektverlauf widerspiegelt.

Die Endnote können die Schülerinnen und Schüler in das Abitur einfließen lassen, entweder als schriftliches viertes Prüfungsfach oder als mündliches fünftes Prüfungsfach, die Präsentationsprüfung.
Wir freuen uns, wenn weitere regionale Betriebe im oben beschriebenen Zusammenhang mit uns kooperieren möchten.

MINT- und Abiturpreise

Lea Beer (Umwelttechnik), Marvin Dominik Schleeh (Umwelttechnik) und Leon Hölzle (Mechatronik) freuen sich über sehr gute Leistungen in drei MINT-Fächern Mathematik, Physik, Umwelttechnik bzw. Mechatronik. Außerdem haben sie in ihren mathematisch-naturwissenschaftlichen Kursen in der zweijährigen Jahrgangsstufe durchweg sehr gute Leistungen erzielt. Im Rahmen der Abiturfeier würdigte die Heinrich-Wieland-Schule ihren Erfolg mit MINT- und Abiturpreisen.

Neulich bei unseren Schulbienen ...

... fanden wir in einem unserer Bienenvölker eine fette Hummel, die sich an den Honigvorräten unserer Bienen labte. Vermutlich ist es eine Hummelskönigin, die nach ihrem Winterschlaf in der Erde nun ein neues Quartier sucht, um ihr eigenes Volk für den kommenden Sommer zu gründen. Da die Hummel auch zu den Bienen gehört, gönnten wir ihr natürlich das Krafttanken nach dem Winterschlaf - aber sie wurde dann anschließend verscheucht, denn der Honig gehört ja unseren Bienen (und hoffentlich gibt´s davon genug auch für uns ;-).
Übrigens, die Hummel gehört zu den Solitärbienen. Unsere Honigbienen auf dem Schuldach überwintern gemeinsam mit der Königin im Bienenstock und halten sich in der sogenannten Winterkugel gegenseitig warm. Dadurch hat die Königin der Honigbienen immer Arbeiterinnen um sich, die sie wärmen, füttern und die Brut groß ziehen. Das Leben der Hummelkönigin ist dagegen echt hart: Allein (solitär) überwintert diese in der Erde, geschützt durch einen körpereigenen Frostschutz. Im Frühling wird sie durch die Wärme geweckt und beginnt dann ein Erdnest zu bauen, Eier zu legen, die Brut zu pflegen, Futter zu sammeln, bis dann endlich die ersten Arbeiterinnen ihr helfen können. Dann besteht ihre Aufgabe nur noch darin, Eier zu legen und spätestens im Herbst werden dann etliche junge Hummelköniginnen das Nest verlassen und sich ein Erdloch zum Überwintern suchen und der Lebenszyklus der Hummel beginnt neu. Die alte Königin und der Rest des Hummelvolkes stirbt dann spätestens beim ersten Frost ab ;-(

Mit imkerlichen Grüßen von der Schulimkerei-AG der HWS

Projektkurs „Höhere Mathematik an der HWS“

Ab 21.Januar beginnt der Projektkurs „Höhere Mathematik an der HWS“ im Rahmen der Zusammenarbeit mit KIT. Das Hauptziel ist Erleichterung des Übergangs von der Schule zur Hochschule, denn Mathematik gilt als eine der Haupthürden beim Einstieg ins Studium, besonders in die MINT-Richtungen. Dieses Projekt ist Teil der landesweiten Initiative „cosh“ als „Cooperation Schule Hochschule“ , wo Lehrern und Hochschuldozenten gemeinsam nach Wegen suchen, den Übergang von der Schul- zur Hochschulmathematik durch konkrete Maßnahmen vor Ort zu erleichtern. Da eine der Hauptschwierigkeiten ist, dass Lehrinhalte von Schule und Hochschule nicht aufeinander abgestimmt sind, bietet der Projektkurs die Möglichkeit an, sich die Schülerinnen und Schüler Stoffinhalte und notwendige Kompetenzen im Fach Mathematik für MINT-Studiengänge frühzeitig anzueignen.
Der Projektkurs besteht aus zwei Modulen, jeweils mit fünf Lerneinheiten. Das erste Modul gemeint für Schüler und Schülerinnen der TG-11 Klassen beinhaltet Themen wie Mengenlehre, Zahlenfolgen und ihre Eigenschaften. Im zweiten Modul für Schülerinnen und Schüler der TG-12 Klassen gibt es Themen zu komplexen Zahlen, Reihen und Gleichungssystemen.
Der Kurs wird von Herrn. Dr. Timo Essig von KIT MINT-Kolleg BW und von Frau Dr. Marinela Wong geleitet. Die Anmeldung zum Kurs wird über E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gemacht.
Für jede Lerneinheit bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Beispielblatt, wo das Thema eingeführt wird, ein Aufgabenblatt mit Übungen, und ein Lösungsblatt zu diesen. Zur Erarbeitung dieser Materialien nehmen sich die Schülerinnen und die Schüler drei bis vier Wochen Zeit.
Ein Abschlusstest wird am Ende des Schuljahres geschrieben, mit dem Ziel, dass die entsprechen Schülerinnen und Schüler ein Teilnahmezertifikat für besonderes Maß an Fleiß und Engagement beim selbstständigen Erarbeiten der Themen bekommen.

Das Lama-Projekt der Heinrich-Wieland-Schule

Das HWS-Lama-Projekt ist an der Heinrich-Wieland-Schule mittlerweile eine bekannte Institution. Aus dem Bestreben wertvolle Rohstoffe in Form von Mehrwegflaschen und -dosen wiederzuverwerten, entwickelte sich die Idee in der Schule Mehrwegflaschen zu sammeln. Der Pfanderlös kommt einem Entwicklungshilfeprojekt einer international tätigen Organisation zu gute.
Im Rahmen dieses Projektes werden Familien in ländlich geprägten Regionen Boliviens unterstützt. Viele dort lebende Menschen sind von extremer Armut betroffen und haben nur wenig Möglichkeiten in ihrer Heimat eine Arbeit zu finden. Um ihnen eine Perspektive zu eröffnen, ihren Lebensunterhalt für sich und ihre Familie zu sichern, werden besonders junge Menschen auf dem Gebiet der nachhaltigen Landwirtschaft geschult. Das Lama ist in Bolivien ein sehr wichtiges Nutztier, durch dessen Zucht diese jungen Bauern ihre Lebensgrundlage selbst sichern können.
Für den Spendenbetrag von 145 Euro kann für einen Workshop jeweils ein Lama angeschafft werden. Bei diesem Projekt lernen die jungen Frauen und Männer sowohl wie sie die Tiere aufziehen, pflegen und medizinisch versorgen können als auch die Wolle zu verarbeiten und diese gewinnbringend zu vermarkten.
Mittlerweile konnte durch die große Sammeltätigkeit von Schülern und Lehrern schon das fünfte Lama gespendet werden. Die Schüler sammeln das Leergut mit großem Eifer und Engagement und sind sehr interessiert am jeweiligen Stand der nächsten Lamaspende.
Für die Zukunft ist angedacht einen von Schülerinnen und Schülern der SMV selbst entworfenen Sammelbehälter in der Aula aufzustellen.

Tuna de la Universidad de Zamora an der HWS

Am 27. September gab die „Tuna de la Universidad de Zamora“, eine spanische Musikergruppe, in der Aula unserer Schule ein Konzert mit spanischen und südamerikanischen Liedern. Eine Tuna besteht aus (ehemaligen) Studenten, die in historischen Kostümen vor allem Saiten- und Rhythmusinstrumente spielen. Zu jedem Lied gab es Erklärungen auf Spanisch und Deutsch. Die Musiker verstanden es von Anfang an, unsere Schüler zu begeistern und zum Mitmachen anzuregen.

Höhere Mathematik an der Heinrich-Wieland-Schule

Das Kursprojekt „Höhere Mathematik an der Schule“ wird auch in diesem Jahr an der Heinrich-Wieland-Schule fortgesetzt. Timo Essig, Dozent am Karlsruhen Institut für Technologie führte Schüler der Klasse 12 des Gymnasiums in das Thema "Komplexe Zahlen" ein. Dabei wurden verschiedene Darstellungsformen von komplexen Zahlen sowie Grundrechnungsarten erklärt und mit Beispielen geübt. „Das Ziel ist es, Mathematik als Schulung des präzisen und abstrakten Denkens zu verstehen, und Zusammenhänge und Strukturen in verschiedenen mathematischen Situationen zu erkennen“, erklärt Marinela Wong, begleitende Lehrerin der Schule. Materialien zu neuen Themen, wie komplexe Zahlen und ihre Anwendungen in Elektrotechnik, Reihen, Potenzreihen, Konvergenzkriterien werden an die begabten Schüler zum selbständigen Erarbeiten über das Schuljahr 2018-2019 gegeben. Diese Arbeitsweise erlaubt, Inhalte für differenzierende Lerngelegenheiten abzuleiten, und spezielle Fördermaßnahmen für Schülerinnen und Schüler zu entwickeln, die sich für ein MINT-Studium interessieren. Damit wird die Bereitschaft zum Herleiten von neuen Zusammenhängen und Formeln, sowie zum Lösen von aufwendigen und abstrakten mathematischen Problemen frühzeitig trainiert. Foto: Höhere Mathematik lernen Schüler der Heinrich-Wieland-Schule in Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Institut für Technologie

Bülent Ceylan und Uwe Hück zu Besuch an der HWS

Es war eine große Überraschung für die mehr als 1800 Schülerinnen und Schüler, als sie am Freitag, 09.02.2018, die Aula der Heinrich-Wieland-Schule betraten. Anstatt Fachunterricht stand Lebensunterricht auf dem Stundenplan. Und dieser sollte durch zwei prominente Männer erfolgen. Mehr wussten die Schüler/innen nicht und staunten nicht schlecht als der berühmte Comedian Bülent Ceylan und der Porsche-Betriebsratsvorsitzende Uwe Hück in der Pausenhalle auftauchten und sich ihren Weg durch die Masse an Jugendlichen in Richtung Bühne bahnten. In lockerer Gesprächsatmosphäre unter Leitung von Schulleiterin Loralie Kuntner berichteten die beiden von ihrem Werdegang, der bei beiden kein geradliniger und von Höhen und Tiefen geprägt war.

Hück, aufgewachsen im Kinder- und Jugendheim Sperlingshof in Remchingen, lernte Autolackierer, widmete sich danach aber dem Sport und wurde zweifacher Europameister im Thaiboxen. Die Anfänge seiner Karriere bei Porsche machte er 1985 als Lackierer bevor er wenige Jahre später Mitglied des Betriebsrats wurde, später dessen Vorsitzender und schließlich stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche AG. Seit vielen Jahren engagiert sich Hück ehrenamtlich für diverse Kinder- und Jugendprojekte und erhielt für sein gesellschaftliches Engagement 2017 das Bundesverdienstkreuz.

Ceylan, 1976 in Mannheim geboren, der Vater Türke, die Mutter Deutsche, füllt heute ganze Hallen mit seinem entlarvenden Humor über das Zusammenleben der Kulturen in Deutschland. Angefangen hat aber alles ganz klein: In einer bescheidenen 68-Quadratmeter-Wohnung mit drei Geschwistern und Eltern in einem Mannheimer Problem-Viertel. In der Schule wurde er gemobbt und auch in den Anfängen seiner Comedian-Karriere hätte sich kaum einer für ihn interessiert. Etwa zehn Jahre lang habe er regelmäßig Auftritte gehabt, bei denen kaum Leute kamen. "Aber da muss man durch", so Ceylan sein Ziel stets vor Augen. Aufgeben war für ihn nie eine Option. Und auf einmal – nach einer Fernsehübertragung bei RTL – kam sein Durchbruch. Heute ist er dankbar dafür und will seinen Dank mit der „Bülent Ceylan für Kinder Stiftung“ zum Ausdruck bringen.

Beide erzählten auf ihre jeweils eigene unverwechselbare Art und Weise aus ihrem Leben und gaben von ihrer Erfahrung an die Schülerinnen und Schüler weiter, die interessiert und interaktiv am Gespräch teilnahmen. So konnten sie auch ihre Fragen los werden: "Macht Geld glücklich?" oder auch "Gibst Du mir Deinen Porsche?", auf die die beiden prominenten Referenten stets schlagfertig mal humoristisch und dann doch wieder sehr tiefgründig antworteten.

So zählte die Unterrichtsstunde zum Thema "Vorbilder und Lebensentwürfe" sicher zu einer sehr kurzweiligen, die den Anwesenden – nicht nur wegen der prominenten Referenten – noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

 

HWS lässt es beim diesjährigen Infotag krachen

Explosion im Chemieraum: Für interessierte Eltern und neugierige zukünftige Schülerinnen und Schüler gab es beim diesjährigen Infotag der Heinrich-Wieland-Schule viel zu sehen – nicht nur in den Fachräumen und bei den Infoständen zu den zahlreichen Schularten mit ihren vielseitigen Profilen. Auch die modern ausgestatteten Metall-Werkstätten und die Elektronik-Labore konnten besichtigt werden. Ergänzt wurde der Infotag durch die Schulimkerei und das Wahlfach „Luft- und Raumfahrttechnik“ mit Flugsimulator und weiteren spannenden Ausstellungsstücken. Aktuelle Schülerinnen und Schüler standen ebenso Rede und Antwort wie die unterrichtenden Fachlehrerinnen und -lehrer. Neben dem Technischen Gymnasium in der 3-jährigen und 6-jährigen Ausbauform, den Berufskollegs, den Metall- und Elektro-Ausbildungsberufen, der Berufsfachschule und vielen anderen gab es Informationen zum Profil „Präzisionstechnik“ in der Fachschule für Maschinentechnik oder der Berufsfachschule für Feinwerktechnik.