Fachrichtungen

„Maschinen- und Anlagenkonstruktion“
„Produktgestaltung und –konstruktion“


Typischer Einsatz

  • planen und begleiten von Produktentwicklungsprozessen
  • erstellen und modifizieren von 3D-Datensätze für Bauteile und Baugruppen
  • konstruieren von Bauteilen mit 3D-CAD-Systemen unter Berücksichtigung von Werkstoffeigenschaften und Fertigungsverfahren
  • erstellen technischer Dokumente aus Datensätzen
  • durchführen von technischen Berechnungen
  • visualisieren und präsentieren von Arbeitsergebnissen
  • planen und durchführen von kundenorientierten Projekten


Technische Produktdesigner arbeiten für

  • Planungsbüros
  • Entwicklungsbüros
  • Konstruktionsbüros von Diplom-Ingenieuren
  • Maschinen-, Anlagen- und Geräte-Hersteller


Technische Produktdesigner sollten

  • räumliches Vorstellungsvermögen haben
  • technisches Verständnis haben
  • gute Noten in Physik und Mathematik haben
  • sehr genau arbeiten und eine ruhige Hand haben
  • gerne am Computer arbeiten


Unterricht

Der Unterrichtsstoff wird in sogenannten Lernfeldern, begleitet von Fächern des allgemeinen Bereichs vermittelt. Im Lernfeldunterricht sollen die Schüler berufstypische Kundenaufträge bearbeiten. Eine typische Fächeraufteilung gibt es im fachlichen Bereich nicht.

Allgemeiner Bereich Wochenstunden
Religionslehre 1
Deutsch 1
Wirtschaftskunde 1
Gemeinschaftskunde 1
Englisch 1
Fachtheoretischer Bereich  
Lernbereich Theorie
(3D-Datensätze für Bauteile und Baugruppen erstellen,
Technische Kommunikationsmittel im Produktentwicklungsprozess einsetzen,
Produktentwicklungen kundenorientiert ausführen,
Fertigungsverfahren,
Steuerungs- und Regelungstechnik)
7
Betriebspraktikum optional
Wahlpflichtbereich 1
Summe der Wochenstunden 13


Die Ausbildung dauert dreieinhalb Schuljahre im dualen Berufsausbildungssystem und endet mit der Abschlussprüfung. Mit dem Abschluss ist die Berufsschulpflicht erfüllt.

Perspektiven

Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht’s weiter, beispielsweise als Konstrukteur. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein. Klar ist jedenfalls: Keiner muss sein Leben lang immer im gleichen Job dasselbe tun. Im Gegenteil: Wer heutzutage gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bzw. als selbständiger Unternehmer haben will, muss flexibel sein und sich regelmäßig weiterbilden.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u.a.:

  • Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Azubis)
  • Techniker/-in Fachrichtung Maschinenbau/Maschinentechnik
  • Konstrukteur/-in
  • Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium an einer Fachhochschule möglich, u. a.: Bachelor of Engineering (Maschinenbau, Konstruktionstechnik)


Abschluss

Der zukünftige Produktdesigner muss in einer Abschlussprüfung seine berufliche Handlungsfähigkeit nachweisen. Hier handelt es sich um eine Prüfung, an der die Berufsschule, der Ausbildungsbetrieb und die Kammern (IHK Nordschwarzwald in HK Karlsruhe) beteiligt sind. Teil 1 der Prüfung wird am Ende des zweiten Ausbildungsjahres über die Themenbereiche der ersten drei Halbjahre durchgeführt. Teil 2 der Prüfung findet dann am Ende der Ausbildung statt und beinhaltet unter anderem einen „Betrieblichen Auftrag“ oder ein „Prüfungsprodukt“.


Zugangsvoraussetzungen

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Ausbildungsbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber mindestens den Hauptschulabschluss. Manche auch einen Mittleren Bildungsabschluss (Realschuleabschluss, Fach­schulreife).


Bewerbungen

Bewerbungen sind in schriftlicher Form einzureichen.
Folgende Bewerbungsunterlagen sind beizufügen:

 

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