Höhere Mathematik an der Heinrich-Wieland-Schule

Das Projekt hat das Hauptziel, den Schülerinnen und Schülern der Übergang von der Schule zur Hochschule im Fach Mathematik zu erleichtern.

Weitere Ziele des Projektes sind:

  • Einführung einer neuen mathematischen Sprache basiert auf Axiomen, Sätze, Grundbegriffe, Definitionen, logische Präzision, Argumentation.
  • Kennenlernen von verschiedenen Beweiseformen und ihrer Strukturen, wie z. B. direkte Herleitung aus bekannten Formeln durch die vollständige Induktion;
  • Entwicklung von Lösungsstrategien ausgehend von gezielter Auswahl der mathematischen Beweisen, über allegmeine Formulierung, bis zum Einsetzen in neue komplexere Aufgaben ;

Inhalte

Der Projektkurs besteht im Kern aus aufeinander aufbauenden Einheiten, deren Inhalt sich die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in einem Zeitraum von drei/vier Wochen selbst erarbeiten sollen. Dabei wird ihnen ein Beispielblatt mit ausführlichen Erläuterungen sowie ein Aufgabenblatt mit zahlreichen Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeit, inklusive Ergebnissen und Lösungen, zur Verfügung gestellt. Manche Inhalte wurden auch mit Geogebra-Anwendungen veranschaulicht. Ein Beispiel zur Konvergenz von Zahlenfolgen findet man hier...

Themeninhalte des 1.Moduls für interessierte Lernenden der 11.Klasse

  • Mengenlehre
  • Summen, Produkte und Vollständige Induktion
  • Erste Folgen
  • Beschränktheit und Monotonie von Folgen
  • Konvergenz von Folgen

Im zweiten für interessierte Teilnehmenden der 12. Klasse Modul nimmt die Komplexität des Lernstoffs unter Einsatz von Problemlöse- und Beweisstrategien zu:

Themeninhalte des 2.Moduls für interessierte Lernenden der 12.Klasse

  • Komplexe Zahlen
  • Anwendungen zu komplexen Zahlen
  • Potenzreihen
  • Anwendungen zu Potenzreihen
  • Ableiten im Mehrdimensionalen
  • Mannigfaltigkeiten, Zellkomplexe, Krümmung

Der Abschlusstest zum zweiten Modul findet man hier.

 Exemplarisch werden hier Materialien zu zweiter Einheit „Anwendungen zu komplexen Zahlen“ gezeigt: Beispielblatt, Aufgabeblatt, Lösungsblatt

Jedes Halbjahr findet mindestens eine Präsenzeinheit statt, die mit einer Feedbackrunde beginnt, um Infos zu Schwierigkeiten bei den erstellten Materialien und Vorschläge zu weiterentwickelten Lerneinheiten von Schülerinnen und Schüler zu erhalten, gefolgt von einem zweiten Teil zur Behandlung von schwierigen Aspekten der Lerninhalte. Dabei erklärt Herr Dr. Essig von KIT besonders schwierige Themen, Beweisformen und Lösungswege, wiederholt die wichtigen Begriffe an der Tafel und rechnet, in Zusammenarbeit mit den Teilnehmenden, einige Beispiele vor. Pressemitteilungen zu erster Präsenzeinheiten findet man hier…..

Dieses Schuljahr fand am 8.Oktober ein erstes Treffen mit den interessierten Schülerinnen und Schüler der 12.Klsse statt. Herr Dr. Essig von KIT hat das Thema "Komplexe Zahlen" eingeführt. Verscheiden Darstellungsformen von diesen, sowie Grundrechnungsarten wurden erklärt und mit Beispielen geübt.

 Pressemitteilungen zu zweiter Präsenzeinheiten findet man hier....

 Dieses Kursprojekt wurde im Rahmen der cosh-Gruppe Karlsruhe (cosh=Kooperation Schule-Hochschule) von Frau Dr. Marinela Wong von der Heinrich-Wieland-Schule Pforzheim und Herrn Dr. Timo Essig vom MINT-Kolleg am Karlsruher Institut für Technologie ins Leben gerufen. Über die Erfragung im Kursprojekt wird an den Tagungen des cosh-Programms mit Experten aller beteiligten Institutionen aus der Region Karlsruhe berichtet.

Wissensstand und Lernentwicklung, die ein hohes Maß an Abstraktion und Allgemeinheit aufweisen, werden am Ende jedes Moduls durch einen Abschlusstest geprüft. Hier findet man den Abscchlusstest des ertsen Moduls....

Die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler bekommen eine Teilnahmebescheinigung mit Angabe zu den erarbeiteten Einheiten.

 

16.Juli 2018

Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung am KIT haben die erfolgreichsten Schülerinnen und Schüler eine Teilnahmebescheinigung, die auch ein Maß an Fleiß und Engagement voraussetzt, bekommen. Ein Bericht des Abschlusstreffens findet man hier...

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