MINT Kooperationen

2012 - 2014 EU Comenius Projekt: "easy mechatronics/automatische Bohrstation"

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Die beteiligten Schulen aus drei EU-Ländern, d.h. die Heinrich-Wieland Schule, Pforzheim, das Instituto de Ensenanza Secundaria Barrutialde, Spanien und das Colegiul Tehnic Henri Coanda Timisoara, Rumänien haben gemeinsam eine automatische Bohrstation hergestellt. Diese wurde in internationaler Arbeitsteilung konzeptionell entwickelt, gefertigt und kommt als Labormuster für den Unterricht in Einsatz. Die Projektinhalte aus dem Bereich der Mechatronik (Zusammenführung der Metall-, Elektro- und Informationstechnik in einem neuen Berufsfeld) wurden in den Fachabteilungen der beteiligten Schulen bearbeitet. Dazu waren Fremdsprachenkenntnisse erforderlich, die erweitert und vertieft wurden.

 

 

 

 Erasmus+ Projekt CAM

 

                              

2014 - 2016 EU-ERASMUS+-Projket : "CAM-Station, Automatisierung einer Fertigungsstraße"

       

Seit 2014 läuft das Erasmus+ Projekt CAM als Partnerschaft der HWS mit Schulen aus Österreich, Rumänien und Slowenien ab. Es wird ein auf die Möglichkeiten einer Berufsschule didaktisch reduzierter Ausschnitt einer CIM-Kette realisert. Aufgebaut wird auf gängige Produkte der Laborausstatter, hier auf die MECLAB Module von FESTO.

Ein Ziel: Fertigungsteil das von unterschiedlicher Form (zylinderförmig, quaderförmig), Material (metallisch, nichtmetallisch) und Größe (hoch, flach) sein kann, wird von einem Handhabungsgerät mit einem elektro-pneumatischen Greifer (Portalroboter) erfasst und auf einer vorgegebenen Bahn auf einer kleinen Plattform abgelegt. Von dieser Position aus wird das Fertigungsteil auf ein Transportband geschoben. Der Portalroboter zieht sich nach Ausführung dieser Tätigkeiten in seine Startposition zurück. Ein Sensor (Lichtschranke) erfasst das Bauteil und als Folge davon setzt sich ein Fließband in Bewegung, das durch einen Elektromotor angetrieben wird. Das Fertigungsteil passiert nun einen weiteren Sensor (induktiv), der die Materialeigenschaft feststellt. Entsprechend der Entscheidung metallisch oder nichtmetallisch werden die Teile über eine Weiche, die durch einen Hubmagneten betätigt wird, entweder vom Fließband entfernt oder weitergeleitet. Damit ist die automatische Sortierung durch die CAM-Station beendet. Eine weitere Sortierungsmöglichkeit über den Parameter Größe kann in einfacher Weise so realisiert werden, dass große Teile über die Rutsche entfernt und kleine die Weiche passieren können. Die Form der Fertigungsteile spielt nur eine untergeordnete Rolle, da mit dem Greifer sowohl zylindrische als auch quaderförmige Objekte gegriffen werden können. Bei der Umsetzung sind die Bereiche Metalltechnik (Modellierung der CAM-Station), Pneumatik (Bewegung der Greifer durch pneumatische Zylinder und Ventile), Elektrotechnik (Einsatz elektropneumatischer Ventile, Einbindung der Sensorik und Aktorik in den Prozess, elektromotorische Bewegung des Fließbandes) und Automatisierungstechnik (Steuerungsprogramm, das die Sensorsignale verarbeitet, logische Entscheidungen trifft und diese der Aktorik übermittelt) vertreten. Automatisiert wird die Fertigungstraße wahlweise durch eine Kleinsteuerung (LOGO) oder eine SPS (Simatic), wobei die Softwareentwicklung nach der IEC-Norm 61131-3 erfolgt. Beteiligt sind unter der Federführung der HWS folgende Schulen: SOLSKI CENTER CELJE Slowenien, HTL Weiz Österreich und Colegiul Tehnic Henri Coanda Timisoara Rumänien. Seitens der HWS sind mehrere Klassen beteiligt, wobei insgesamt 30 Schüler von 8 Lehrern betreut werden.

www.cam-station.weebly.com

https://www.etwinning.net/en/pub/profile.cfm?f=2&l=en&n=110571

 

eTwinning Projekte

2009-2010-e-Twinning-Projekte mit fächerübergreifenden Themen als internationale Partnerschaften mit Europäischen Schulen auf der EU-eTwinning Plattform.

Gruppen aus Schülern und Schülerinnen in der Oberstufe von HWS haben Themen wie z.B. Geschichte der wissenschaftlichen Experimente, oder Große Forschungszentren für Nanotechnologien mit interessierten Schülern aus andern Europäischen Ländern bearbeitet. Für die gemeinsame Arbeit hat jede beteiligte Schule ein e-Twinning Label Zertifikat  bekommen.

eTwinning Label für das Projekt: "Exploring historical science experiments"

eTwinning Label für das Projekt:"Large Scale Centres of Research and Nanotechnology"

 

Sommerschule Holzmengen in Rumänien

Die Schulpartnerschaft zwischen der Heinrich-Wieland-Schule Pforzheim (HWS) und dem Colegiul-Tehnic-Henri-CoandaTimisoara (CTHC) in Rumänien hat in Plannung die elektrotechnische Kernsanierung des Kirchenburgkomplexes. Das Ziel ist, dass die Schüler beider Schulen in der Lage sind, die im Unterricht erworbenen theoretischen Fähigkeiten durch praktische Fertigkeiten zu ergänzen und so zu einem Know-how-Transfer beizutragen. Die folgenden Maßnahmen sind für 2016 geplant: Bestandsaufnahme der vorhandenen technischen Einrichtungen, Ausstattung der „Jugendherberge“ d.h. des Pfarrhauses mit den notwendigen Brandschutzeinrichtungen, Installation einer Drehstromeinspeisung und lastgerechte Verteilung zu den Verbrauchern, VDE-Messungen und Dokumentation. Mehr......