Berufsfachschule Feinwerktechnik

Es handelt sich bei dieser Schulart um eine berufsvorbereitende Vollzeitschule für die Berufe Feinwerkmechaniker/in Schwerpunkt Werkzeugbau (HK) oder Werkzeugmechaniker/in (IHK). Im Gegensatz zur normalen Berufsschule wird in der Zweijährigen Berufsfachschule für Feinwerktechnik der allgemeinbildende und der fachtheoretische Unterricht in einem zweijährigen Block unterrichtet, sodass in der anschließenden betrieblichen Ausbildung kein Berufsschulbesuch mehr erforderlich ist.

Im fachpraktischen Bereich werden in den Werkstätten der Schule folgende Schwerpunkte unterrichtet:

Spanende Formgebung

  • Feilen und Sägen
  • Bohren und Senken
  • Reiben
  • Drehen und Fräsen
  • Schleifen

Prüfen

  • Messen von Längen
  • Vergleichen mit Lehren
  • Prüfen der Funktionen von Baugruppen

Fügen

  • Schrauben und Stiften
  • Kleben
  • Löten und Schweißen

Wärmebehandlung von Werkstoffen

  • Härten
  • Vergüten
  • Glühen

Laborarbeiten

  • Informationstechnik
  • Planen und Aufbauen pneumatischer Steuerungen
  • Computerunterstütztes Zeichnen: CAD
  • Programmieren von Werkzeugmaschinen: CNC-Technik

Die Schüler können am Ende der schulischen Ausbildung Werkzeuge und Maschinen sicher und wirtschaftlich einsetzen. Damit sind die Grundlagen für die weitere betriebliche Ausbildung und praktische Abschlussprüfung gelegt.
Bei guten Leistungen wird die Schulzeit auf die Gesamtausbildungszeit von 3,5 Jahren angerechnet.


Zugangsvoraussetzungen
Hauptschulabschluss


Dauer und Abschlüsse
Die Ausbildung dauert zwei Schuljahre. Mit dem Abschluss ist die Berufsschulpflicht erfüllt. Im darauf folgenden November können die Absolventen an der landeseinheitlichen Berufsschulabschlussprüfung teilnehmen. Diese wird als schriftlicher Teil der Gesellen - bzw. der Facharbeiterprüfung der o. g. Berufe von den Kammern anerkannt.
Daran schließt sich die weitere praktische Ausbildung im Ausbildungsbetrieb an, an deren Ende dann noch der praktische Teil der Gesellen - bzw. der Facharbeiterprüfung im Beruf Feinwerkmechaniker/in bzw. Werkzeugmechaniker/in vor den Kammern abgelegt wird.


Bewerbungen
Bewerbungen sind in schriftlicher Form einzureichen Aufnahmeantrag als PDF
Folgende Bewerbungsunterlagen sind beizufügen:

  • ausgefüllter Aufnahmeantrag
  • tabellarischer Lebenslauf mit Unterschrift
  • beglaubigte Zeugniskopien (Halbjahreszeugnis der Klasse 9)
  • Ausbildungszusage (Vorvertrag) des späteren Ausbildungsbetriebes

 

Stundentafel

Fach

Wochenstunden
Schuljahr
I     II

Allgemeiner Bereich

Religionslehre

1 h     1 h

Deutsch

1 h     2 h

Englisch

2 h     1 h

Gemeinschaftskunde

2 h     1 h

Wirtschaftskunde

1 h     2 h

Fachtheoretischer Bereich

Lernbereich Technik
Lernbereich Technik-Labor
LernbereichTechnik-Werkstatt

9 h     9 h
1 h     1 h
1 h     1 h

Fachpraktischer Bereich

Feinwerktechnik

15 h    15 h

Wahlpflicht Bereich

Elektrotechnik
oder
Steuerungs- und Regelungstechnik

1 h     1 h

Summe

34 h    34 h

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